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08.11.2018 | Sonderurlaub

Mathematik in heterogenen Gruppen

Der Alltag in Schule ist vielfältiger geworden. Homogene Gruppen, sofern es sie gab, kann man heute in Schule nicht mehr finden. Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichsten Voraussetzungen, Möglichkeiten und Motivation treffen nun in einer Lerngruppe zusammen, die man doch zu einen gemeinsamen Ziel - Abschlüsse -bringen soll. Schnell bekommt man als Lehrperson den Hinweis, man möge doch differenzieren, dies äußert sich oft aber nur in arbeitsteiliger oder -gleicher Gruppenarbeit.

Betrachtet man nun aber die Entscheidungsfelder für Differenzierungsansätze, so können die Ansätze in vier Bereiche unterteilt werden:

Versteht man dabei Vielfalt als Chance und nimmt sie auf, wird man den Lernenden gerecht. Inzwischen gibt es einige Materialien, die vielfältige Zugangsmöglichkeiten simultan ermöglichen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Differenzierung ist eine kompetenzorientierte Diagnose. Außerdem muss bei der immer weiter vertiefenden sprachlichen und kognitiven (und kulturellen) Heterogenität insbesondere auf sprachliche Differenzierung geachtet werden.

Seminarinhalte

Nach einer theoretischen Begründung effektiver Differenzierung werden erste, sehr gelungene und differenzierte Schulbuchaufgaben betrachtet, die der Vielfältigkeit der Heterogenität Rechnung trägt, vor allem im Bereich der Erarbeitung und des Systematisierens und Ordnens.

Die kompetenzorientierte Diagnose nimmt nicht die Defizit-Suche in den Mittelpunkt, sondern analysiert, welche Fähigkeiten der/die einzelne hat. Auf Wunsch der Teilnehmer*innen können auch zwei verschiedene Denkmuster zum Verstehen vorgestellt werden.

Einen letzten Block bilden die vielfältigen Formen des sprachlichen Differenzierens, ohne auf die Theorie eines sprachsensiblen Unterrichts eingehen zu können.

Auf zieldifferente Ansätze im Bereich der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf wird im Rahmen dieses Seminars nicht eingegangen.

Arbeitsmethoden

Partner- und Gruppenpuzzle, Museumsgang

Zielgruppe

Lehrer*innen, die Mathematik in der Sekundarstufe I unterrichten, mit oder ohne äußere Fachleistungsdifferenzierung

Bitte mitbringen

USB-Stick

Detailprogramm

Seminardaten

Seminar-Nr.: 2018-2-18
Termin: 08.11.2018 (09.30–16.30 Uhr)
Ort: "Die Wolfsburg", Katholische Akademie, Mülheim an der Ruhr
Leitung: Jens Richter (Mathematiklehrer an einer Gesamtschule in Duisburg, Fachleiter Mathematik in einem ZfsL der Sekundarstufe II, ehem. Leiter eines Qualitätszirkels für das MSW NRW)
Gruppengröße: 10 – 16
Kosten: EUR 112,50 (EUR 90,00 Tagungsbeitrag inkl. Arbeitsmaterial plus EUR 22,50 für Raumnutzung, Mittagessen, Warmgetränke in Selbstbedienung)
Anmeldung: Bitte melden Sie sich möglichst bis 08.09.2018 bei uns an. Eine spätere Anmeldung ist möglich aber unsicher, da die Veranstaltung bereits voll sein kann.

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